Tag: lautdenken

    Sprachverwirrung

    Sprache schafft Wirklichkeit. Diese erst einmal trivial klingende Aussage lässt sich täglich erleben, etwa wenn Dinge in verschiedenen Medien auf unterschiedliche Weise gerahmt werden. Die Wissenschaft spricht hier von »Framing«. Wörter und Begriffe verweisen nicht objektiv auf gegebene Phänomene. Die Verwendung eines Begriffs weckt Assoziationen und Bilder, die mit...

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der letzten Folge zitierten Jahrhundertroman »Der Mann ohne Eigenschaften« von Robert Musil klangen für Stephie noch lange nach. Sie stellte fest: Die Sehnsucht nach Transformation allein reicht nicht aus. Es braucht auch den Mut, ihr zu begegnen. Wir brauchen Zukunftsmut.  In diesem Sinne schließt das Thema dieser Episode...

    Transformationssehnsucht

    In dieser Folge des Podcasts »lautdenken« attestieren Stephie und Lars unserer Gesellschaft einen Mangel an Transformationssehnsucht. Denn die Sorge über zunehmende Einschränkungen und Verzicht bestimmen allzu häufig unsere Vorstellung von einer nachhaltigen, auf das gutes Leben ausgerichteten Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Wer sich für Nachhaltigkeit einsetzt, gerät immer...

    Pilotepisode

    In dieser Pilotfolge stellen Stephie und Lars sich und ihr Vorhaben für den Podcast »lautdenken« vor.
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    Beliebt

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    Ein Moment der Entrüstung

    Organisational brachte die Pandemie für den Verein keine tiefgreifenden Veränderungen mit sich. In eine schon zuvor unsichere Situation brachte sie lediglich weitere Unsicherheit. Menschen, die in solchen unsteten Umgebungen handeln, sind das ständige Reagieren, den unentwegten Umgang mit Ungewissheit und Nichtwissen bereits gewohnt. Diese dynamischen Gewohnheiten machen sie resilient und lassen sie souverän mit und in Krisen agieren. Gerade deswegen sind sie eine Inspiration für Gesellschaften, die ihre Praktiken der Versorgung sicherer und souveräner organisieren wollen. Die dynamic capabilities von Organisationen der humanitären Hilfe sind eine Goldgrube für die Gestaltung von Unternehmungen, die Krisen nicht aussitzen, sondern ihnen aktiv begegnen. Mit dem Begriff der »dynamic capabilities« (einführend Barreto 2010) ist die Frage nach jenen Befähigungen verbunden, die es Unternehmungen ermöglichen, sich in inhärent unsicheren, in Teilen chaotischen Situationen selbst gestaltungsfähig zu halten. Es sind diese Fähigkeiten, die inmitten der mannigfaltigen Gesellschaftskrisen für eine nachhaltige Welt erforderlich werden. Und es sind diese Fähigkeiten, die ich im Folgenden anhand von Wir packen’s an darlegen werde.

    Haferdrink aus dem Hunsrück

    Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria steht Johanna Daubner mitten im Aufbau des Start-ups vonhanni. Die Idee: Ein regionaler Bio-Haferdrink aus dem Hunsrück.

    Zukunftsmut

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