23. Mai 2022

    Haltungsarbeit

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    lautdenken
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    Haltungsarbeit
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    »I am still confused, but on a higher level« – für Stephie zeigt dieser Spruch, was es heißt, an der eigenen Haltung zu arbeiten. Mit Haltungsarbeit verbindet sie weniger Werte und Moralvorstellungen. Vielmehr geht es ihr um eine fortlaufende Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und dem Verhältnis zur Welt, das sich daraus ergibt. Wichtig dafür seien Reflexivität, die Bereitschaft zur Kontemplation und der unbedingte Wille, sich selbst zu befragen, so Stephie.

    Durch die Arbeit an der eigenen Haltung können dann festgefahrene Pfade sichtbar gemacht und verlassen werden, indem die eigenen Handlungs- und Gestaltungsspielräume zu Bewusstsein kommen. Doch auch Haltungsarbeit will gelernt sein. Dafür wiederum, betont Lars, brauchen wir in der Bildung mehr Augenmerk auf Persönlichkeitsentwicklung. Auch der Umgang mit Unsicherheit und Mehrdeutigkeit wird immer wichtiger. Welche Voraussetzungen gute Haltungsarbeit braucht, wie wir uns dazu befähigen und wo die Risiken und Nebenwirkungen liegen – all das und vieles mehr diskutieren Stephie und Lars in dieser neuen Folge lautdenken.

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