22. Januar 2022

    Sprachverwirrung

    Sprache schafft Wirklichkeit. Diese erst einmal trivial klingende Aussage lässt sich täglich erleben, etwa wenn Dinge in verschiedenen Medien auf unterschiedliche Weise gerahmt werden. Die Wissenschaft spricht hier von...

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    Haferdrink aus dem Hunsrück

    Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria steht Johanna Daubner mitten im Aufbau des Start-ups vonhanni. Die Idee: Ein regionaler Bio-Haferdrink aus dem Hunsrück.

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Transformationssehnsucht

    In dieser Folge des Podcasts »lautdenken« attestieren Stephie und...

    WillkommenMoin!
    Schön, dass Du hier bist!

    Wir sind das Magazin mit Möglichkeitssinn. Wir sind überzeugt: Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Welt tut nicht nur not; sie ist auch möglich und sie macht Spaß!

    Als Studierende und Dozierende der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung verbindet uns die Freude an der Gestaltung: wissenschaftsbasiert, demokratisch und verantwortungsstark. Dafür erzählen wir Geschichten des Gelingens, die ermutigen und inspirieren: Eine bessere Gesellschaft ist gestaltbar – bist Du dabei?

    Geschichten des Gelingens

    Echter Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft ist möglich – und er...

    Sprachverwirrung

    Sprache schafft Wirklichkeit. Diese erst einmal trivial klingende Aussage...

    Das Verständnis von Gutem Wirtschaften wird heute in vielen Bereichen unserer Gesellschaft neu ausgerichtet: Unternehmen, Vereine, Kommunen, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteure passen ihre Praktiken und Konzepte an die Realität des 21. Jahrhunderts an. Sie schauen ehrlich hin und können damit auch die enkeltauglichen Lösungen entwickeln. Gelingensgeschichten.de hilft dabei, dass diese Kombination von Integrität und Mut eine Plattform bekommt – und ansteckend wirken kann!

    Maja Göpel

    Transformationsforscherin

    Klimaschutz und Nachhaltigkeit bedeuten Fortschritt zum Besseren. Geschichten, die diesen Wandel erzählen – das finde ich wunderbar und unterstütze ich nachdrücklich!

    Claudia Kemfert

    Energieökonomin

    Unterhalb der erstarrten Strukturen von Wirtschaft und Gesellschaft bildet sich neues unternehmerisches Handeln aus. Oberflächlich scheint alles beim Alten zu bleiben. 'Geschichten des Gelingens' dringen in die Tiefe vor und sammeln die Kreativität dort auf, wo sie sich zuallererst manifestiert: in konkreten Praktiken und spontanen Erzählungen einer lebenswerten Zukunft.

    Silja Graupe

    Wirtschaftsphilosophin

    Beliebt

    Favoriten der Community

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    Ein Moment der Entrüstung

    Organisational brachte die Pandemie für den Verein keine tiefgreifenden Veränderungen mit sich. In eine schon zuvor unsichere Situation brachte sie lediglich weitere Unsicherheit. Menschen, die in solchen unsteten Umgebungen handeln, sind das ständige Reagieren, den unentwegten Umgang mit Ungewissheit und Nichtwissen bereits gewohnt. Diese dynamischen Gewohnheiten machen sie resilient und lassen sie souverän mit und in Krisen agieren. Gerade deswegen sind sie eine Inspiration für Gesellschaften, die ihre Praktiken der Versorgung sicherer und souveräner organisieren wollen. Die dynamic capabilities von Organisationen der humanitären Hilfe sind eine Goldgrube für die Gestaltung von Unternehmungen, die Krisen nicht aussitzen, sondern ihnen aktiv begegnen. Mit dem Begriff der »dynamic capabilities« (einführend Barreto 2010) ist die Frage nach jenen Befähigungen verbunden, die es Unternehmungen ermöglichen, sich in inhärent unsicheren, in Teilen chaotischen Situationen selbst gestaltungsfähig zu halten. Es sind diese Fähigkeiten, die inmitten der mannigfaltigen Gesellschaftskrisen für eine nachhaltige Welt erforderlich werden. Und es sind diese Fähigkeiten, die ich im Folgenden anhand von Wir packen’s an darlegen werde.

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Vorgeschlagen

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    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Verantwortung leben

    Verantwortung wird in der Corona-Krise großgeschrieben. Nahezu allgegenwärtig sind die Aufrufe, Verantwortung zu übernehmen: für sich selbst, die Gesundheit der Mitmenschen, die Bekämpfung der Pandemie. Doch das Virus führt uns vor Augen: Es ist unmöglich, »sich alleine zu retten« (Di Cesare 2020, S. 12). Die Eindämmung der Pandemie erfordert die Zusammenarbeit aller. Und so wird das »unsinnige Unternehmen« (ebd.) dieser Tage offensichtlich, welches uns als Konkurrenz und Wettbewerb in den wirtschaftlichen Sphären unserer Gesellschaft selbstverständlich geworden ist. Nicht gegeneinander, sondern miteinander bekommen wir das Corona-Virus in den Griff, welches die auf Effizienz und Beschleunigung gepolte Weltwirtschaft nicht nur in eine Krise der Gesundheit, sondern auch in eine Krise der etablierten Versorgungs- und Produktionsstrukturen gestürzt hat. Es zeigt, wie fragil und krisenanfällig die heutige Wettbewerbsorientierung ist (Göpel 2018). Das Erfordernis, Verantwortung für eine sozialökologische Wende in der Wirtschaft zu übernehmen, tritt immer deutlicher hervor, nicht zuletzt, da ökonomische Organisationen mit »schwindenden Ressourcen und abnehmender Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme« (ebd., S. 2) konfrontiert sind.

    Haferdrink aus dem Hunsrück

    Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria steht Johanna Daubner mitten im Aufbau des Start-ups vonhanni. Die Idee: Ein regionaler Bio-Haferdrink aus dem Hunsrück.

    Gesellschaft neu lernen

    Politische Bildungsarbeit ist heute und wird in Zukunft wichtiger denn je. Wir leben in einer Zeit multipler Krisen der Gesellschaft, in welcher es vor allen Dingen um eine Herausforderung geht: wir müssen lernen, anders beisammen und miteinander zu sein. Vereine und Kollektive, die in verschiedentlicher Form Bildungsarbeit leisten, tragen dazu bei. Inmitten von Krisen gestaltungsfähig zu werden, ist die Grundlage und Legitimation ihrer Arbeit. Für sie spielt politische Bildung, beziehungsweise Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) »eine Schlüsselrolle in der gesellschaftlichen Transformation« (VENRO 2020, S. 1).

    Pilotepisode

    In dieser Pilotfolge stellen Stephie und Lars sich und...

    Geschichten des Gelingens

    Echter Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft ist möglich – und er...

    Das dünne Eis des Kultursektors

    Kaum eine Branche wird von den Auswirkungen der COVID-19- Pandemie so hart getroffen wie der Kultursektor (Statista 2021). Von April 2020 bis Mai 2021 gilt ein Veranstaltungsverbot, das einem Großteil der Kulturakteur*innen die Arbeitsgrundlage entzieht (Tagesschau 2020). Hinzu kommt, dass die Branche historisch gewachsen stets schon fragil strukturiert war (Höhne und Glesner 2018, S. 9) und daher unter erschwerten Bedingungen einen adäquaten Umgang mit der Krise finden muss (Zimmermann 2020, S. 9). Auf das »dünne Eis« (ebd.), auf dem Kulturakteur*innen stehen, wirkt die COVID-19-Pandemie wie der Frühlingsbeginn: Tag für Tag wächst die Gefahr, in das Eis einzubrechen. Es stellt sich daher die Frage, wie die sprichwörtliche Kuh vom Eis kommt, das heißt, wie die Kulturakteur*innen durch andere oder sich selbst befähigt werden können, ihrer kunst- und kulturschaffenden Tätigkeit zukunftsfähiger als bislang nachzugehen. 

    Transformationssehnsucht

    In dieser Folge des Podcasts »lautdenken« attestieren Stephie und...

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

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    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Begegnungen

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

    Haferdrink aus dem Hunsrück

    Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria steht Johanna Daubner mitten im Aufbau des Start-ups vonhanni. Die Idee: Ein regionaler Bio-Haferdrink aus dem Hunsrück.

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Blickwinkel

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Transformationssehnsucht

    In dieser Folge des Podcasts »lautdenken« attestieren Stephie und...

    Quo vadis, Kultursektor?

    Die geteilte Deutung der COVID-19-Pandemie initiierte bei den Musikunternehmungen eine Reflexion, die wiederum veranlasste, neue Praktiken zur Gestaltung einzubringen. Diese Übernahme von Verantwortung ging mit dem Anliegen der Qualifikation durch die Akteur*innen selbst und damit dem Versuch einher, die Situation zu gestalten.

    Pilotepisode

    In dieser Pilotfolge stellen Stephie und Lars sich und...

    Neue Herausforderungen erfordern neue Routinen

    Das Corona-Virus hat seit Beginn der Pandemie im Dezember 2019 weite Teile des gesellschaftlichen Zusammenlebens zum Stillstand oder auf Distanz gebracht. Treffen von mehreren Personen durften nicht mehr stattfinden, ganz zu schweigen von Großveranstaltungen, Feiern, Konzerten und Konferenzen. Auch die Purpose-Unternehmen bekamen die Auswirkungen zu spüren, die das Virus veranlasste: »Das Verrückte war: Das gesellschaftlich- soziale Leben war geregelt – als Unternehmer war man relativ frei« (Interview Purpose-Unternehmen). Diese Freiheit vereinfachte den Umgang mit der Situation jedoch nicht, sondern stellte vielmehr eine Herausforderung dar: »Da immer wieder den Weg zu finden, da nicht zu viel auch Durcheinander zu machen, [...] das war unsere Aufgabe« (Interview Purpose-Unternehmen). So musste die Organisation trotz fehlender Vorgaben den Überblick behalten, denn das Corona-Virus wirkte sich auf alle Ebenen der Wertschöpfung aus: vorgelagert wie nachgelagert, intern wie extern. 

    Möglichkeitssinn und Zukunftsmusik

    In der Krise wurde dabei laut des Interivewpartners vorgeführt »was für eine Gesellschaft relevant ist und was nicht« (Interview JazzLab). Die niedrige Wertschätzung ist in diesem Kontext auch ein Hintergrund der Fragilität des Kultursektors. Die Auswirkungen dieser Krisenanfälligkeit bekommen die Kulturakteur*innen nun zu spüren. Gleichzeitig führt die Reflexion zu einem neuen Selbstbewusstsein, einem Verständnis darüber, dass es nicht egal ist, dass es die Institutionen gibt.

    Das Erfolgsrezept vom Freudenberg

    Eine der wichtigsten Bedingungen ist die Gemeinschaft der Unternehmung, die als geteilter Bezugspunkt trägt und hält, also Sicherheit und Orientierung stiftet, was nicht nur formal im Sinne eines Anstellungsverhältnisses gemeint ist, sondern vielmehr auf einer empathischen Ebene als Tätigkeitsgemeinschaft, die durch Anteilnahme, Achtsamkeit und gegenseitigen Respekt geprägt ist.

    Kultur braucht Anerkennung

    Dass die Möglichkeiten der Gestaltung für die heute Stimm- und Machtlosen begrenzt sind, ist kein Zufall. Aber es ist auch keine Notwendigkeit. Es ist Ausdruck von Machtverhältnissen, was bedeutet, dass die (Rück)Gewinnung von Stimme und Macht nicht ohne Widerstand vonstattengeht. Auch die Geschichte des Gelingens, die ich hier erzähle und die davon handelt, wie Deutungsmacht über die eigene Kulturarbeit erlangt wurde, verlief nicht immer reibungslos. Die Barrieren auf dem Pfad der Gestaltung lege ich im Folgenden dar.

    Das transformative Potential des Freudenbergs

    Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen zur Pandemie- Eindämmung wurde nicht kurzerhand zur individuellen Verantwortung erklärt. Die Verantwortungsgemeinschaft, die am Schloss Freudenberg als solidarische Praxis entstand, internalisierte und vergemeinschaftete die Vorsorge im Wissen um den geteilten Sinn, der die Akteur*innen verband. Katharina Schenk hat mir erzählt, wie sie jeden Tag um 12 Uhr auf einen Stuhl gestiegen ist und einen Monolog gehalten hat. Sie hat den Besucher*innen vermitteln wollen, was dieser Ort bedeutet und welche Rolle sie hier einnehmen können.

    Gelingensbedinungen in der Geflüchtetenhilfe

    Bei all den Interaktionen mit so vielen verschiedenen Menschen ist eine Sozialkompetenz besonders wichtig: das Tolerieren des Anderen. Ob es um Personen, ihre Sichtweisen und Handlungen oder andere Aspekte ihrer Lebensführung geht – Toleranz bedeutet, sich nicht blind über fremde Einstellungen und die Konsequenzen für sich selbst zu beschweren. Toleranz bedeutet Verständnis für die individuellen Situationen, sie bedeutet nicht Gleichgültigkeit. Das Verhältnis aus Toleranz und Grenzen ist Teil dieser Gelingensgeschichte. Denn ein solches Verständnis gegenüber anderen Ansichten ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der Unternehmung eine wichtige Eigenschaft, um dialogfähig zu bleiben. Wer nicht hinter der Mission des Vereins steht, wird nicht verurteilt. Das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen, ist entscheidend: »Also ich kann das nachvollziehen, wenn man sich mit dieser Thematik nicht so beschäftigt, dass man dann auch ziemlich schnell Urteile fällt oder sich ein Bild macht« (Interview WPA).

    Mehr Fantasiefutter

    Sprachverwirrung

    Sprache schafft Wirklichkeit. Diese erst einmal trivial klingende Aussage lässt sich täglich erleben, etwa wenn Dinge in verschiedenen Medien auf unterschiedliche Weise gerahmt werden. Die Wissenschaft spricht hier von »Framing«. Wörter und Begriffe verweisen nicht objektiv auf gegebene Phänomene. Die Verwendung eines Begriffs weckt Assoziationen und Bilder, die mit...

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    Haferdrink aus dem Hunsrück

    Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria steht Johanna Daubner mitten im Aufbau des Start-ups vonhanni. Die Idee: Ein regionaler Bio-Haferdrink aus dem Hunsrück.

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen? Was ist auf kommunaler Ebene möglich? In der Modellregion Höxter haben Anfang dieses Jahres drei Gemeinden ihre Gemeinwohlbilanzierung fertiggestellt. Sie überprüften anhand einer Matrix, ob die eigene Verwaltung Werte fördert, die dem Gemeinwohl dienlich sind. Weitere Gemeinden im Umkreis werden...

    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?
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