30. November 2022

    Handlungsstau

    Organisationen ersticken in Routinen und auch bei der Transformation der Gesellschaft stauen sich Tag für Tag Handlungen auf. Obwohl im Grunde alles geklärt ist: Erfordernis, Beteiligte, Optionen, Konzepte. Eigentlich könnte es losgehen, denken wir. Falsch gedacht – so richtig Fahrt nimmt die Transformation nicht auf. Wir stecken im Handlungsstau fest. Wie es dazu kommt und was wir dagegen tun können, davon handelt die neue Folge lautdenken.

    Fehlerfreundlichkeit

    Fehler fürchten viele Menschen mehr als der Teufel das Weihwasser. Doch warum eigentlich? Jeder Mensch ist schließlich fehlbar. Und überhaupt: Was ist denn ein Fehler? Sprechen wir von Fehlern, meinen wir häufig nicht falsch in dem Sinne, dass zwei plus zwei fünf ergibt. Wir meinen, dass unsere Erwartungen nicht eingetreten sind, dass die Dinge anders kamen als gedacht, wir etwas übersehen haben, so Stephie und Lars. Transformation braucht deshalb einen offenen Umgang mit Fehlern, um aus ihnen lernen zu können. Sie braucht Fehlerfreundlichkeit. Wie das geht und was dafür benötigt wird, davon handelt die neue Episode lautdenken.

    Unternehmen umdenken

    Unsere derzeitige Art zu wirtschaften braucht dringend ein Umdenken. Die Stiftung Verantwortungseigentum will genau das; doch sie setzt an einem überraschenden Punkt an: den Unternehmen.

    Traut Euch: experimentiert!

    Gute Arbeitsbedingungen gestalten und erproben – das will die minhafaktur eG schaffen und hat dafür eine alte Lagerhalle im Kölner Stadtteil Poll bezogen. Diesen gestaltet sie um zu einem Möglichkeitsraum für Begegnung, interdisziplinären Austausch, Vertiefung individueller Interessen, Kreativität und kooperative Wirtschaft: ein Experimentierraum an der Schnittstelle von Werkstatt, Atelier und Freiraum, im Kontext von Gemeinschaft und Grundprinzipien der Kooperation.

    Mit Wohn-AGs vor Wohn-AGs schützen!

    Bildet Banden! Oder doch lieber Aktiengesellschaften? Um die Wohnkrise langfristig zu lösen, braucht es eine Dekommodifizierung von Wohnraum, aber auch eine Erweiterung der Vielfalt an Wohnräumen. Aktiengesellschaften werden hier oft als Teil des Problems gesehen, können wie die nestbau AG aber auch zur Lösung beitragen.

    Weltanschauung

    Kopf in den Sand – und alles gut? Nicht...

    Enteignung, Wohnkrise und Demokratie

    Der Kampagne Deutsche Wohnen & Co. Enteignen ist es gelungen, die...

    WillkommenMoin!
    Schön, dass Du hier bist!

    Wir sind das Magazin mit Möglichkeitssinn. Wir sind überzeugt: Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Welt tut nicht nur not; sie ist auch möglich und sie macht Spaß!

    Als Studierende und Dozierende der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung verbindet uns die Freude an der Gestaltung: wissenschaftsbasiert, demokratisch und verantwortungsstark. Dafür erzählen wir Geschichten des Gelingens, die ermutigen und inspirieren: Eine bessere Gesellschaft ist gestaltbar – bist Du dabei?

    Geschichten des Gelingens

    Echter Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft ist möglich – und er...

    Handlungsstau

    Organisationen ersticken in Routinen und auch bei der Transformation der Gesellschaft stauen sich Tag für Tag Handlungen auf. Obwohl im Grunde alles geklärt ist: Erfordernis, Beteiligte, Optionen, Konzepte. Eigentlich könnte es losgehen, denken wir. Falsch gedacht – so richtig Fahrt nimmt die Transformation nicht auf. Wir stecken im Handlungsstau fest. Wie es dazu kommt und was wir dagegen tun können, davon handelt die neue Folge lautdenken.

    Das Verständnis von Gutem Wirtschaften wird heute in vielen Bereichen unserer Gesellschaft neu ausgerichtet: Unternehmen, Vereine, Kommunen, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteure passen ihre Praktiken und Konzepte an die Realität des 21. Jahrhunderts an. Sie schauen ehrlich hin und können damit auch die enkeltauglichen Lösungen entwickeln. Gelingensgeschichten.de hilft dabei, dass diese Kombination von Integrität und Mut eine Plattform bekommt – und ansteckend wirken kann!

    Maja Göpel

    Transformationsforscherin

    Klimaschutz und Nachhaltigkeit bedeuten Fortschritt zum Besseren. Geschichten, die diesen Wandel erzählen – das finde ich wunderbar und unterstütze ich nachdrücklich!

    Claudia Kemfert

    Energieökonomin

    Unterhalb der erstarrten Strukturen von Wirtschaft und Gesellschaft bildet sich neues unternehmerisches Handeln aus. Oberflächlich scheint alles beim Alten zu bleiben. 'Geschichten des Gelingens' dringen in die Tiefe vor und sammeln die Kreativität dort auf, wo sie sich zuallererst manifestiert: in konkreten Praktiken und spontanen Erzählungen einer lebenswerten Zukunft.

    Silja Graupe

    Wirtschaftsphilosophin

    Beliebt

    Favoriten der Community

    Haferdrink aus dem Hunsrück

    Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria steht Johanna Daubner mitten im Aufbau des Start-ups vonhanni. Die Idee: Ein regionaler Bio-Haferdrink aus dem Hunsrück.

    Traut Euch: experimentiert!

    Gute Arbeitsbedingungen gestalten und erproben – das will die minhafaktur eG schaffen und hat dafür eine alte Lagerhalle im Kölner Stadtteil Poll bezogen. Diesen gestaltet sie um zu einem Möglichkeitsraum für Begegnung, interdisziplinären Austausch, Vertiefung individueller Interessen, Kreativität und kooperative Wirtschaft: ein Experimentierraum an der Schnittstelle von Werkstatt, Atelier und Freiraum, im Kontext von Gemeinschaft und Grundprinzipien der Kooperation.

    Naturgewalt

    In dieser Episode thematisieren Stephie und Lars das Wechselspiel aus Wissenschaft und den Beziehungen der Menschen zu ihrer eigenen wie äußerlichen Natur. Die Folge knüpft an die vorherigen Episoden und das dort diskutierte Beispiel der globalen Lebensmittelindustrie an. An ihr problematisieren die zwei ein verdinglichtes Welt- und Naturverhältnis. Im Streben nach Skalenerträgen und konstanten Produkteigenschaften werden große Ackerflächen monokulturell bewirtschaften und Agrarrohstoffe – Nahrungsmittel, Baustoffe und so weiter – hochgradig standardisiert. Die Pflanzen werden dadurch anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Es ergibt sich, wie Stephie und Lars aufzeigen, eine Spirale aus Gewalt und Gegengewalt: Pilzbefall wird mit Giftstoffen bekämpft. Versauert deshalb der Boden, muss nachgedüngt werden usw.

    Geschichten des Gelingens

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    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

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    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

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    Abhängigkeit abschütteln

    Es beginnt Mitte der 1980er-Jahre im beschaulichen Freiburg. Getrieben...

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    Hochschulen sind für Lehre und Forschung da. Das ist selbstverständlich. Darüber...

    Die Geflüchtetenhilfe besonders betroffen

    Das Corona-Virus zeigt den sogenannten liberalen Demokratien ein Spektrum an Lernprozessen auf, die dringend notwendig sind. Während die Pandemie uns die Sehnsucht lehrt nach einer sicheren und souveränen Versorgung mit alledem, was zu einem gelingenden Leben dazugehört, ist und bleibt eben diese Versorgung vielen Menschen auf diesem Planeten verwehrt. Dafür braucht es keine Pandemie. Der vermeintliche Normalzustand, in dem wir ›vor Corona‹ lebten, war bereits (eine) Krise. Gewiss: Mannigfaltig sind die Krisen unserer Gesellschaft. Manche geraten als solche in das öffentliche Bewusstsein, manche werden sogar dementsprechend bearbeitet, die meisten fallen jedoch unter den Tisch. Im Folgenden möchte ich eine Krise in den Blick nehmen, die zwar als solche bezeichnet wird, die aber nicht zu einer entsprechenden Behandlung der Thematik geführt hat und nach wie vor nicht führt: die sogenannte ›Flüchtlingskrise‹. 

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

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    Begegnungen

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

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    The slow and the furious

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    Blickwinkel

    Traut Euch: experimentiert!

    Gute Arbeitsbedingungen gestalten und erproben – das will die minhafaktur eG schaffen und hat dafür eine alte Lagerhalle im Kölner Stadtteil Poll bezogen. Diesen gestaltet sie um zu einem Möglichkeitsraum für Begegnung, interdisziplinären Austausch, Vertiefung individueller Interessen, Kreativität und kooperative Wirtschaft: ein Experimentierraum an der Schnittstelle von Werkstatt, Atelier und Freiraum, im Kontext von Gemeinschaft und Grundprinzipien der Kooperation.

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    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Pilotepisode

    In dieser Pilotfolge stellen Stephie und Lars sich und...

    Wie Kultur unternehmen?

    Das Gelingen dieser Praxis ist im Besonderen auf die Arbeit im Kollektiv zurückzuführen. Gemeinsam an den Ideen zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen im Arbeitsprozess, erfordert nicht nur eine offene Kommunikation, sondern auch Fähigkeiten des Verständigens und eine tolerante Fehlerkultur. Für Wiete Sommer erzeugte dies einen Flow, der sie durch das Projekt getragen und ihr gezeigt hat, dass sie nicht mehr anders arbeiten möchte. Auch die bereits zuvor gesammelten Erfahrungen der einzelnen Akteur*innen waren essenziell für die gemeinsame Arbeit.

    Haltungsarbeit

    »I am still confused, but on a higher level«...