23. Mai 2022

    Haltungsarbeit

    »I am still confused, but on a higher level« – für Stephie zeigt dieser Spruch, was es heißt, an der eigenen Haltung zu arbeiten. Mit Haltungsarbeit verbindet sie weniger...

    Wissenschaftskommunikation

    Hochschulen sind für Lehre und Forschung da. Das ist selbstverständlich. Darüber...

    Wandelkonformität

    »Das ist nicht wandelkonform« – auf diese Aussage stieß Stephie in den vergangenen Wochen. Ein Begriff wie eine vor der Nase zugeschlagene Tür. Diskursabbruch. Dabei bleibt völlig offen, um welchen Wandel wohin es eigentlich geht und wie dieser möglich gemacht werden kann. Die Offenheit der Zukunft wird enger und enger geführt auf eine Idee – und alles andere ist dann eben nicht wandelkonform. Das ist gefährlich.

    Normalitätstheater

    »Normalitätstheater« – Mit dieser Neuschöpfung bezeichnen Stephie und Lars den Zustand, wenn Gesellschaften verlernen, sich selbst zu hinterfragen. In dieser Folge lautdenken geht es um jene bewussten und unbewussten Regeln und Normen, die unser gesellschaftliches Zusammenleben organisieren und darüber mitbestimmen, was als normal erscheint. Nur: Wo kommen diese Regeln eigentlich her? Und könnten sie nicht auch anders sein?

    Naturgewalt

    In dieser Episode thematisieren Stephie und Lars das Wechselspiel aus Wissenschaft und den Beziehungen der Menschen zu ihrer eigenen wie äußerlichen Natur. Die Folge knüpft an die vorherigen Episoden und das dort diskutierte Beispiel der globalen Lebensmittelindustrie an. An ihr problematisieren die zwei ein verdinglichtes Welt- und Naturverhältnis. Im Streben nach Skalenerträgen und konstanten Produkteigenschaften werden große Ackerflächen monokulturell bewirtschaften und Agrarrohstoffe – Nahrungsmittel, Baustoffe und so weiter – hochgradig standardisiert. Die Pflanzen werden dadurch anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Es ergibt sich, wie Stephie und Lars aufzeigen, eine Spirale aus Gewalt und Gegengewalt: Pilzbefall wird mit Giftstoffen bekämpft. Versauert deshalb der Boden, muss nachgedüngt werden usw.

    Sprachverwirrung

    Sprache schafft Wirklichkeit. Diese erst einmal trivial klingende Aussage...

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    WillkommenMoin!
    Schön, dass Du hier bist!

    Wir sind das Magazin mit Möglichkeitssinn. Wir sind überzeugt: Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Welt tut nicht nur not; sie ist auch möglich und sie macht Spaß!

    Als Studierende und Dozierende der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung verbindet uns die Freude an der Gestaltung: wissenschaftsbasiert, demokratisch und verantwortungsstark. Dafür erzählen wir Geschichten des Gelingens, die ermutigen und inspirieren: Eine bessere Gesellschaft ist gestaltbar – bist Du dabei?

    Geschichten des Gelingens

    Echter Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft ist möglich – und er...

    Haltungsarbeit

    »I am still confused, but on a higher level«...

    Das Verständnis von Gutem Wirtschaften wird heute in vielen Bereichen unserer Gesellschaft neu ausgerichtet: Unternehmen, Vereine, Kommunen, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteure passen ihre Praktiken und Konzepte an die Realität des 21. Jahrhunderts an. Sie schauen ehrlich hin und können damit auch die enkeltauglichen Lösungen entwickeln. Gelingensgeschichten.de hilft dabei, dass diese Kombination von Integrität und Mut eine Plattform bekommt – und ansteckend wirken kann!

    Maja Göpel

    Transformationsforscherin

    Klimaschutz und Nachhaltigkeit bedeuten Fortschritt zum Besseren. Geschichten, die diesen Wandel erzählen – das finde ich wunderbar und unterstütze ich nachdrücklich!

    Claudia Kemfert

    Energieökonomin

    Unterhalb der erstarrten Strukturen von Wirtschaft und Gesellschaft bildet sich neues unternehmerisches Handeln aus. Oberflächlich scheint alles beim Alten zu bleiben. 'Geschichten des Gelingens' dringen in die Tiefe vor und sammeln die Kreativität dort auf, wo sie sich zuallererst manifestiert: in konkreten Praktiken und spontanen Erzählungen einer lebenswerten Zukunft.

    Silja Graupe

    Wirtschaftsphilosophin

    Beliebt

    Favoriten der Community

    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    Transformationssehnsucht

    In dieser Folge des Podcasts »lautdenken« attestieren Stephie und...

    Musikunternehmungen im Ringen mit der Krise

    Beide beforschten Unternehmungen nehmen die Krise als eine existenzielle Bedrohung der eigenen Institution und anderer, für sie wichtiger Feldteilnehmer*innen wahr. Die Interviewpartner Phillip Püschel und Lasse Grunewald nehmen ihr Kollektiv als ein umfänglich von der COVID- 19-Pandemie betroffenen Kulturakteur wahr, der in seiner Haupttätigkeiten erheblich eingeschränkt wird. Sollten sie trotz der Auflagen weiter Veranstaltungen organisieren, könnten die Mitglieder des Kollektivs »die Verantwortung, dass da was passiert, nicht übernehmen« (Interview JazzLab). Konzerte zu geben und zu veranstalten, ist im Kontext der COVID-19-Pandemie aus ihrer Sicht nicht möglich. Da die Mitglieder des Kollektivs verschiedenen Formen der Beschäftigung nachgehen, sind sie von der Situation auch unterschiedlich stark betroffen. Das Spektrum der Betroffenheit variiert zwischen solo-selbstständigen Musiker*innen und Personen in hybriden Arbeitsverhältnissen, die über ein Einkommen aus anderen Quellen verfügen.

    Vorgeschlagen

    Empfehlungen der Redaktion
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    Wissenschaftskommunikation

    Hochschulen sind für Lehre und Forschung da. Das ist selbstverständlich. Darüber...

    Verantwortung leben

    Verantwortung wird in der Corona-Krise großgeschrieben. Nahezu allgegenwärtig sind die Aufrufe, Verantwortung zu übernehmen: für sich selbst, die Gesundheit der Mitmenschen, die Bekämpfung der Pandemie. Doch das Virus führt uns vor Augen: Es ist unmöglich, »sich alleine zu retten« (Di Cesare 2020, S. 12). Die Eindämmung der Pandemie erfordert die Zusammenarbeit aller. Und so wird das »unsinnige Unternehmen« (ebd.) dieser Tage offensichtlich, welches uns als Konkurrenz und Wettbewerb in den wirtschaftlichen Sphären unserer Gesellschaft selbstverständlich geworden ist. Nicht gegeneinander, sondern miteinander bekommen wir das Corona-Virus in den Griff, welches die auf Effizienz und Beschleunigung gepolte Weltwirtschaft nicht nur in eine Krise der Gesundheit, sondern auch in eine Krise der etablierten Versorgungs- und Produktionsstrukturen gestürzt hat. Es zeigt, wie fragil und krisenanfällig die heutige Wettbewerbsorientierung ist (Göpel 2018). Das Erfordernis, Verantwortung für eine sozialökologische Wende in der Wirtschaft zu übernehmen, tritt immer deutlicher hervor, nicht zuletzt, da ökonomische Organisationen mit »schwindenden Ressourcen und abnehmender Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme« (ebd., S. 2) konfrontiert sind.

    Leere Tanzflächen und geschlossene Theater

    Das gesellschaftliche Leben ist vielerorts durch die Corona- Pandemie in kurzer Zeit auf den Kopf gestellt worden. Soziale Interaktionen, die zuvor essenzieller und mitunter existenzieller Bestandteil unserer Lebensgestaltungen waren, wurden plötzlich zu potenziellen Infektionsquellen. Was zuvor das Leben förderte, drohte nun mit Lebensgefahr, zumindest für einige Teile der Gesellschaft. Medial vielbeachtet waren die Probleme, welche auftraten für den wirtschaftlichen Teil unseres Zusammenlebens. Seine vermeintliche Abhängigkeit von Wachstum und Sachzwängen konnte plötzlich die tagtägliche Reproduktion nicht mehr wie selbstverständlich gewährleisten. Besonders betroffen und gefährdet waren und sind jene Sektoren, welche auf menschliche Nähe und Interaktion angewiesen sind. 

    Das Schloss Freudenberg

    Eine besondere Geschichte des Gelingens erzählte mir Katharina Schenk über die Krise am Schloss Freudenberg, der Unternehmung, die sie erst wenige Monate vor Beginn der Corona-Pandemie als Geschäftsführerin von ihren Eltern und Gründer*innen übernommen hatte. Für sie war der große Stillstand während des ersten sogenannten Lockdowns eine Gelegenheit, im Familienbetrieb, der eine Mischung aus Bildungs-, Begegnungs- und Erfahrungsort ist, neue Arbeits- wie Geschäftsprozesse zu erproben sowie tradierte Strukturen zu reflektieren und diese erforderlichenfalls zu verändern.

    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Die Geflüchtetenhilfe besonders betroffen

    Das Corona-Virus zeigt den sogenannten liberalen Demokratien ein Spektrum an Lernprozessen auf, die dringend notwendig sind. Während die Pandemie uns die Sehnsucht lehrt nach einer sicheren und souveränen Versorgung mit alledem, was zu einem gelingenden Leben dazugehört, ist und bleibt eben diese Versorgung vielen Menschen auf diesem Planeten verwehrt. Dafür braucht es keine Pandemie. Der vermeintliche Normalzustand, in dem wir ›vor Corona‹ lebten, war bereits (eine) Krise. Gewiss: Mannigfaltig sind die Krisen unserer Gesellschaft. Manche geraten als solche in das öffentliche Bewusstsein, manche werden sogar dementsprechend bearbeitet, die meisten fallen jedoch unter den Tisch. Im Folgenden möchte ich eine Krise in den Blick nehmen, die zwar als solche bezeichnet wird, die aber nicht zu einer entsprechenden Behandlung der Thematik geführt hat und nach wie vor nicht führt: die sogenannte ›Flüchtlingskrise‹. 

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

    Normalitätstheater

    »Normalitätstheater« – Mit dieser Neuschöpfung bezeichnen Stephie und Lars den Zustand, wenn Gesellschaften verlernen, sich selbst zu hinterfragen. In dieser Folge lautdenken geht es um jene bewussten und unbewussten Regeln und Normen, die unser gesellschaftliches Zusammenleben organisieren und darüber mitbestimmen, was als normal erscheint. Nur: Wo kommen diese Regeln eigentlich her? Und könnten sie nicht auch anders sein?

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    Haferdrink aus dem Hunsrück

    Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria steht Johanna Daubner mitten im Aufbau des Start-ups vonhanni. Die Idee: Ein regionaler Bio-Haferdrink aus dem Hunsrück.

    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Begegnungen

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

    The slow and the furious

    Oktopulli ist ein junges Start-Up aus Berlin, das Kindermode neu denkt. Das Slow-Fashion-Label entwickelt Kinderpullis, die mitwachsen und somit Ressourcen schonen. Doch nicht nur das Produkt ist innovativ, die zwei Gründerinnen wollen auch Unternehmer:innentum neu definieren. Liebe Carla, liebe Nancy, es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Ihr habt dieses Jahr das Slow-Fashion-Modelabel Oktopulli gegründet. Wie geht es Euch als frischgebackene Gründerinnen?

    Boden retten

    Tobias Keye, geboren in Bochum, hat Schauspiel und Außenhandelskaufmann studiert und absolvierte den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Nach der Gründung des Projekt N und diversen Start-Ups gründete er 2015 im Auftrag der GLS Bank die BioBoden Genossenschaft.

    Eine Region im Aufbruch

    Wie kann unsere Gesellschaft der sozial-ökologischen Krise angemessen begegnen?...

    Blickwinkel

    Transformationssehnsucht

    In dieser Folge des Podcasts »lautdenken« attestieren Stephie und...

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Pilotepisode

    In dieser Pilotfolge stellen Stephie und Lars sich und...

    Quo vadis, Kultursektor?

    Die geteilte Deutung der COVID-19-Pandemie initiierte bei den Musikunternehmungen eine Reflexion, die wiederum veranlasste, neue Praktiken zur Gestaltung einzubringen. Diese Übernahme von Verantwortung ging mit dem Anliegen der Qualifikation durch die Akteur*innen selbst und damit dem Versuch einher, die Situation zu gestalten.

    Zukunftsmut

    »Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.« Diese Worte aus dem in der...

    Die Eigentumspionier*innen

    Unternehmen in Verantwortungseigentum – auch bekannt als Purpose-Unternehmen – bekamen während der Pandemie zunehmend Aufmerksamkeit. Sie fielen nicht nur durch ihre innovative Eigentumsform auf, sondern auch, weil sie sich selbst als besonders krisenresilient behaupteten (Tönnesmann 2020). 

    Quo vadis, Kultursektor?

    Die geteilte Deutung der COVID-19-Pandemie initiierte bei den Musikunternehmungen eine Reflexion, die wiederum veranlasste, neue Praktiken zur Gestaltung einzubringen. Diese Übernahme von Verantwortung ging mit dem Anliegen der Qualifikation durch die Akteur*innen selbst und damit dem Versuch einher, die Situation zu gestalten.

    Es bedarf Achtsamkeit

    Mein Forschungspartner war das F3_kollektiv, das im Jahr 2019 gegründet wurde und mittlerweile ein gemeinnütziger, eingetragener Verein ist, der sich insbesondere dem Themenkomplex der Digitalisierung aus einer machtkritischen Perspektive widmet. Als noch ausgesprochen junge Organisation in der politischen Bildungsarbeit, die sich auch weiterhin im Aufbau befindet, bezieht sie ihr Motto nicht lediglich auf ihre Arbeit mit jungen Menschen, sondern ebenso auf die eigene Arbeit in und an ihren Kollektivstrukturen: »bilden, suchen, verändern – und dieses Bilden, Suchen, Verändern beziehen wir auf unsere Haltung, unsere Haltung in der Bildungsarbeit, aber auch auf unser Kollektiv« (Interview F3_kollektiv). Regelmäßig und gemeinsam auf die eigene Tätigkeit zu reflektieren, auch in Bezug auf die Machtstrukturen innerhalb des Teams, ist eine besondere und zugleich selbstverständliche Praxis des Kollektivs. 

    Es bedarf Achtsamkeit

    Bei der Betrachtung des Gelingens und den neuen bzw. auch weiterentwickelten Praktiken des Kollektivs müssen zwei Dimensionen ins Auge gefasst werden: einerseits die nach außen, also die Dimension der gelingenden Übertragung der Bildungsarbeit in einen digitalen oder hybriden Raum, andererseits aber auch die nach innen, also den Umgang im Kollektiv selbst, die Weiterentwicklung und Anpassung der Zusammenarbeit, Kommunikation und die Praktiken des solidarischen Wirtschaftens etc. 

    Was Purpose-Unternehmen befähigt

    Befähigung durch Unabhängigkeit, Haltung und Vertrauen. Drei miteinander zusammenhängende Fähigkeiten ermöglichen es Purpose-Unternehmen, in einer Krise souverän zu gestalten und sich dynamisch dafür zu befähigen. Sie können je nach Organisation verschiedentlich ausgeprägt sein und ausgelebt werden. Dennoch sind sie in all den Unternehmen in Verantwortungseigentum angelegt. Die erste ist offensichtlich und an ihren institutionellen Rahmen geknüpft: die Fähigkeit, unabhängige Entscheidungen zu treffen. Die anderen zwei ergeben sich aus der Purpose-Kultur: die Fähigkeiten, Haltung zu zeigen und zu vertrauen.

    Mehr Fantasiefutter